Südkoreas Nationalparks: Rolle beim Schutz der Artenvielfalt des Landes

In Südkorea gibt es 17 Gebirgs-, vier Meeres- und Küstengebiete sowie einen historischen Nationalpark. Das Land hat eine bemerkenswerte Landschaft, von der 75% von Gebirgszügen bedeckt sind. Nationalparks in Südkorea zeigen die Schönheit und Einzigartigkeit des Landes. Die Nationalparks des Landes nehmen 3, 7% der Landfläche und 6, 6% der Gesamtfläche ein. Der Jirisan-Nationalpark im Südwesten ist der größte und älteste Nationalpark des Landes. Der Korea National Park Service, der 1987 seinen Betrieb aufnahm, ist mit der Verwaltung der Parks beauftragt.

Die wild lebenden Tiere Südkoreas

In Südkorea leben fast 100 Säugetierarten, darunter Amur-Leopard, Hirsch, Sibirischer Tiger, Otter, Marder, Asiatischer Schwarzbär, Braunbär, Robben, Luchs, Wiesel, Fledermäuse, Grauwolf und Rotfuchs. Die umliegenden Gewässer bieten Lebensraum für Wal- und Delfinarten wie Grauwal, Seiwal, Indopazifik-Tümmler und Risso-Delfin sowie Schweinswalarten. In Südkorea leben 370 Vogelarten, darunter Gänse, Kraniche, Haubenibis, Tigerwürger, Baikal-Blaugrün, Wasservögel, gewöhnlicher Fasan, Schwäne und die gelblichen Fliegenfänger. Südkorea ist stolz auf Populationen von Fischarten, einschließlich der Mandschurischen Forelle, des Schwarzglänzers, der koreanischen Taimen, der Schmerle, der koreanischen stumpfen Groppe und der Somjin-Bitterlinge.

Die Bedrohung für die Tierwelt Südkoreas

Während Südkorea eines der Industrieländer der Welt ist, hat sich die Industrialisierung negativ auf die Umwelt ausgewirkt. Industrie- und Abwasserverschmutzung haben die Qualität der Wasserlebensräume beeinträchtigt und den Wassertieren geschadet. Durch die globale Erwärmung sind Tiere anfällig für sich ändernde Klima- und Umweltbedingungen. Zuvor lebten in Südkorea, das auf der koreanischen Halbinsel liegt, zahlreiche große Säugetiere, darunter Bären, Tiger und Luchse. Diese Tiere leben heute in kleinen Gemeinschaften und sind fast ausgestorben, da ihre Lebensräume im Laufe der Zeit an Stelle menschlicher Besiedlung geschrumpft sind. Zunehmende Stadtentwicklung und Eingriffe bedrohen die Tierwelt des Landes weiter.

Schutzbedürftigkeit: Errichtung von Nationalparks in Südkorea

Bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts war die Anzahl der Wildtiere in Korea aufgrund der Jagd, des Verlustes des Lebensraums und der Verwüstungen des Koreakrieges zurückgegangen. Es gab einen klaren Bedarf für den Erhalt der biologischen Vielfalt und ein Nationalpark wurde 1967 gegründet, der Jirisan-Nationalpark. Der Park war in erster Linie auf die Erhaltung des asiatischen Schwarzbären ausgerichtet. Der größte Meerespark des Landes ist der Dadohaehaesang-Nationalpark. Die Nationalparks haben die Nachhaltigkeit von Tierarten gefördert, die ansonsten aufgrund äußerer Bedrohungen ausgestorben wären. Der Korea National Park Service setzt professionelle Managementrichtlinien um, um sicherzustellen, dass die Wildtiere in den Parks effizient geschützt werden.

Die aktuelle Rolle der südkoreanischen Nationalparks

Südkoreas Nationalparks präsentieren die Landschaft des Landes sowie historische und kulturelle Stätten. Die Parks sind einzigartig, da sie buddhistische Stätten im ganzen Land zeigen. Die Parks schützen natürliche Merkmale wie Bergketten, Klippen, Felsformationen, Täler, Hügel und Feuchtgebiete. In den Parks können Besucher Aktivitäten wie Wandern, Camping, Vogelbeobachtung, Sightseeing und Fotografieren nachgehen. An der Flora und Fauna der Parks sind auch Wissenschaftler beteiligt, die forschen.

Südkoreas Nationalparks: Rolle beim Schutz der Artenvielfalt des Landes

RangName (Englisch, Hangul, Hanja)OrtVorgesehenBereichLandart
1DadohaehaesangJeollanam-do19812.325 km2Marine und Küste
2HallyeohaesangJeollanam-do, Gyeongsangnam-do1968545 km2Marine und Küste
3JirisanJeollanam-do, Jeollabuk-do, Gyeongsangnam-do1967472 km2Bergig
4SeoraksanGangwon-do1970398 km2Bergig
5TaeanhaeanChungcheongnam-do1978326 km2Marine und Küste
6SobaeksanChungcheongbuk-do, Gyeongsangbuk-do1987322 km2Bergig
7OdaesanGangwon-do1975304 km2Bergig
8WoraksanChungcheongbuk-do, Gyeongsangbuk-do1984288 km2Bergig
9SongnisanChungcheongbuk-do, Gyeongsangbuk-do1970274 km2Bergig
10DeogyusanJeollabuk-do, Gyeongsangnam-do1975232 km2Bergig
11ChiaksanGangwon-do1984182 km2Bergig
12Byeonsan-BandoJeollabuk-do1988155 km2Marine und Küste
13HallasanJeju-do1970153 km2Bergig
14GyeongjuGyeongsangbuk-do1968137 km2Historisches
fünfzehnJuwangsanGyeongsangbuk-do1976107 km2Bergig
16NaejangsanJeollanam-do, Jeollabuk-do197181 km2Bergig
17BukhansanSeoul, Gyeonggi198380 km2Bergig
18GayasanGyeongsangnam-do, Gyeongsangbuk-do197277 km2Bergig
19MudeungsanGwangju, Jeollanam-do201275 km2Bergig
20TaebaeksanYeongwol, Jeongseon, Taebaek, Gangwon Bonghwa, Gyeongsangbuk-do201670 km2Bergig
21GyeryongsanChungcheongnam-do, Daejeon196865 km2Bergig
22WolchulsanJeollanam-do198856 km2Bergig