Polens am meisten bedrohte Säugetiere

Polen liegt in Mitteleuropa und hat eine Gesamtfläche von 120.726 Quadratmeilen. Es ist in zwei verschiedene Ökoregionen unterteilt: Europäisch-mediterrane Montane-Mischwälder und Nordostatlantische Schelfmeere. In diesen Regionen leben viele Pflanzen und Tiere, die zwar in anderen Regionen Europas ausgestorben sind, aber weiterhin in Polen leben. Dieser Artikel wirft einen Blick auf einige der am stärksten bedrohten Säugetiere in Polen.

Polens am meisten bedrohte Säugetiere

Europäischer Nerz

Der europäische Nerz wächst auf 13, 9 Zoll bis 16, 9 Zoll Länge und wiegt zwischen 1, 21 und 1, 76 Pfund, je nach Geschlecht. Diese Art hat kurze Beine, einen langen Körper und einen langen Schwanz, der das Schwimmen erleichtert. Seine Nahrung besteht aus Fröschen, Insekten, Fischen und Wasserpflanzen. Der europäische Nerz wird auf der Roten Liste der IUCN als vom Aussterben bedroht eingestuft, da Populationsgröße und -reichweite rapide abnehmen. Der Bevölkerungsrückgang ist seit dem 18. Jahrhundert zu verzeichnen. Während des letzten Jahrzehnts hat es jedoch um mehr als 50% abgenommen und seine Reichweite hat um 85% abgenommen. Einige der Gründe für diesen Bevölkerungs- und Lebensraumverlust sind: Überjagung, Entwaldung, Entwicklung, invasive amerikanische Nerzarten und Verlust der Nahrungsquelle. In mehreren Ländern gibt es laufende Erhaltungszuchtprogramme.

Wisent

Der Wisent oder europäische Bison ist das größte Landsäugetier in Europa und erreicht Höhen zwischen 5, 2 und 6, 4 Fuß und wiegt zwischen 880 und 2.030 Pfund. Diese Bisonart lebt in Herden von 8 bis 13 Individuen, die hauptsächlich auf Gras leben. Eine kleine Herde lebt im Białowieża-Wald in Polen, wo ihre Ernährung durch Heu ergänzt wird. Diese Art galt einst als ausgestorben, obwohl Wiederansiedlungsprogramme in mehreren Ländern erfolgreich waren. Heute ist der Wisent auf der Roten Liste der IUCN als gefährdet aufgeführt. Man geht davon aus, dass die derzeitige Bevölkerungszahl bei rund 1.800 Menschen mit 1.000 Erwachsenen liegt. In letzter Zeit hat diese Zahl zugenommen.

Mufflon

Der Mufflon, auch als zyprisches Wildschaf bekannt, ist an seinem rotbraunen Fell, den weißen Flecken an den Seiten und den gebogenen Hörnern zu erkennen. Es kann bis zu 110 Pfund wiegen. Während der Paarungszeit kämpfen die Männchen um die Vorherrschaft, um Zugang zu den Weibchen zu erhalten. Es wird angenommen, dass der Mufflon einer von zwei Vorfahren der Hausschafe ist. Diese Art war einst auf der Insel Zypern endemisch, obwohl sie in mehreren Ländern, einschließlich Polen, eingeführt wurde. Derzeit wird es auf der Roten Liste der IUCN als gefährdet eingestuft, da seine Bevölkerung in der letzten Generation um 30% zurückgegangen ist. Dieser Rückgang ist auf den Verlust des Lebensraums, die Jagd und die Hybridisierung mit Hausschafen zurückzuführen.

Andere bedrohte und gefährdete Säugetiere Polens sind in der nachstehenden Tabelle aufgeführt.

Umweltbedrohungen und Umweltschutzbemühungen

Wie bereits erwähnt, sind viele der Säugetiere auf dieser Liste von der Zerstörung des Lebensraums bedroht. Dies kann aus einer Reihe von Gründen geschehen, darunter Entwaldung, Stadtentwicklung, Landwirtschaft sowie Wasser- und Luftverschmutzung. Um die Auswirkungen der Entwaldung umzukehren, hat die polnische Regierung ein Wiederaufforstungsprogramm aufgelegt, um die Waldbedeckung bis 2050 von derzeit 30, 5% auf 33% zu erhöhen. Ungefähr 1.214 Quadratkilometer der Gesamtfläche dieses Landes sind als Nationalpark geschützt Land. Darüber hinaus werden verschiedene Feuchtgebiete und Küstenregionen zu Naturschutzzwecken geschützt.

Polens am meisten bedrohte SäugetiereWissenschaftlicher Name
Europäischer NerzMustela lutreola
WisentBison Bonasus
MufflonOvis Musimon
SchweinswalPhocoena Phocoena
BarbastelleBarbastella barbastellus
Geoffroys FledermausMyotis emarginatus
Teich FledermausMyotis dasycneme
Bechsteins FledermausMyotis bechsteinii
GartenschläferEliomys quercinus
Gesprenkeltes GrundeichhörnchenSpermophilus suslicus
Europäisches GrundeichhörnchenSpermophilus citellus