Mittelalterliche Burgen - Merkmale und Geschichte

Die mittelalterlichen Burgen beziehen sich auf Burgen, die im Mittelalter erbaut wurden. Burgen sind befestigte Bauwerke, die im Mittelalter hauptsächlich im Nahen Osten und in Europa errichtet wurden. Europäische Adlige bauten und besetzten Burgen. Es gibt viele beeindruckende Beispiele mittelalterlicher Burgen, die bis heute erhalten sind. Das Wort Burg kommt vom lateinischen Wort castellum und leitet sich vom Wort castrum ab, das einen befestigten Ort bedeutet. Gelehrte definieren eine Burg als befestigte Residenz eines Adligen oder eines Lords. Eine Burg unterscheidet sich von einem Palast, da ein Palast nicht befestigt ist. Eine Burg unterscheidet sich auch von einer Festung, da eine Festung nicht immer von einem Adligen besetzt war. Während des Zeitraums von 900 Jahren, als Burgen gebaut wurden, nahmen sie viele Entwürfe an. Die Burgen hatten jedoch einige Gemeinsamkeiten wie Pfeile und Vorhangfassaden.

Geschichte der Burgen

Schlösser sind eine Innovation der Europäer und entstanden im 9. und 10. Jahrhundert. Als das karolingische Reich fiel, wurde sein Territorium unter Fürsten und Herren aufgeteilt. Die Adligen ergriffen die Initiative, Burgen zu bauen, um die erworbenen Gebiete zu verteidigen. Die Burgen boten Schutz vor Feinden. Sie bildeten auch eine Basis, von der aus Überfälle und Schlachten geplant und gestartet wurden. Schlösser dienten nicht nur als militärische Ziele, sondern auch als Symbole der Macht und als Verwaltungszentren. In ländlichen Gebieten errichtete Schlösser befanden sich in der Nähe wichtiger Merkmale wie fruchtbares Land, Wasserquellen und Mühlen. In städtischen Gebieten halfen Burgen bei der Kontrolle der lokalen Bevölkerung und der Reiserouten.

Zwecke der Burgen

Schlösser dienten einer Vielzahl von Zwecken. Die ausgeprägtesten Ziele waren häusliche, administrative und militärische. Schlösser dienten auch als Angriffsmittel und konnten als Operationsbasis in fremden Gebieten genutzt werden. Die normannischen Invasoren von England errichteten Burgen zu Verteidigungszwecken. Die Burgen trugen auch zur Befriedung der Bewohner des Landes bei. William der Eroberer hatte Schlüsselpositionen befestigt, als er durch England vorrückte. Durch den Bau von Burgen konnte William das Land sichern, das er erobert hatte. In den Jahren 1066 bis 1087 errichtete er 36 Schlösser. Diese Burgen gehören zu den ältesten in Europa.

Schlösser verloren gegen Ende des Mittelalters ihre militärische Bedeutung. Dies war auf die Weiterentwicklung starker Kanonen und die Verbreitung von Artillerie-Befestigungen zurückzuführen, die den Kanonen standhalten konnten.

Merkmale der Burgen

Ursprünglich wurden Burgen aus Erde und Holz gebaut. Später ersetzte Stein die Verteidigungsanlagen der Burgen. Frühe Burgen verließen sich auf einen zentralen Bergfried und nutzten die natürlichen Abwehrkräfte aus. Ihnen fehlten oft fortgeschrittene Funktionen wie Pfeile und Türme. Ein spezifischer Ansatz zur Burgverteidigung entstand im 12. und 13. Jahrhundert. Es kam zu einer Vermehrung von Türmen, und es wurde großer Wert auf flankierende Feuer gelegt. Die Burgen verließen sich auf konzentrische Verteidigung und hatten verschiedene Verteidigungsstufen, die alle gleichzeitig funktionieren konnten. Dies trug dazu bei, die Feuerkraft des Schlosses zu verstärken.

Schießpulver wurde im 14. Jahrhundert in Europa eingeführt und wirkte sich ab dem 15. Jahrhundert auf den Schlossbau aus. Im 15. Jahrhundert war die Artillerie mächtig genug, um Steinmauern zu durchbrechen. Im 16. Jahrhundert wurden neue Techniken entwickelt, um mit fortgeschrittenem Kanonenfeuer fertig zu werden. Dies sah den Niedergang der wahren Burgen, und stattdessen entstanden Artillerie-Forts. Im 18. Jahrhundert gab es ein neues Interesse an Burgen. Es wurden Scheinburgen gebaut und die alte Architektur wiederbelebt. Zu diesem Zeitpunkt dienten Burgen jedoch noch keinem militärischen Zweck.