Japans Wunder: Die drei großen Gärten Japans

In Japan gibt es eine Reihe von Parks, Gärten und anderen Grünflächen. Japanische Gärten sind besonders bekannt für ihre ruhige Umgebung und die wunderschöne Landschaftsgestaltung. Von allen Gärten in Japan gelten nur 3 als die bekanntesten. Diese werden als die drei großen Gärten Japans bezeichnet. Dieser Artikel befasst sich mit jedem dieser Gärten.

3. Kairaku-en -

Kairaku-en befindet sich in Mito in der Präfektur Ibaraki. Dieses Gebiet wurde Mitte des 19. Jahrhunderts von Tokugawa Nariaki beherrscht. 1841 beauftragte er den Bau dieses Gartens. Im Gegensatz zu anderen Gärten war Kairaku-en sowohl für den Herrscher als auch für die Öffentlichkeit zugänglich.

In diesem Garten wächst ein Pflaumenwald mit über 100 Pflaumensorten. Während die Besucher Kairaku-en das ganze Jahr über genießen können, ist die Pflaumenblüte eine der besten Zeiten, um einen Blick auf die roten, weißen und rosa Blumen zu werfen. Die Blütezeit dauert in der Regel von Ende Februar bis März. Neben dem Wald gibt es in diesem Garten auch einen Bambushain und Zedern, die die Besucher genießen können. Der Besuch der Gärten ist jedoch kostenlos, der Eintritt in die Kobuntei kostet 190 Yen (knapp 2 US-Dollar). Das Kobuntei ist ein Gebäude im traditionellen japanischen Baustil.

2. Koraku-en -

Koraku-en befindet sich in der Stadt Okayama in der Präfektur Okayama. Ikeda Tsunamasa, der vom späten 17. bis zum frühen 18. Jahrhundert über das Gebiet herrschte, ließ es 1687 anlegen. Der Garten wurde 1700 n. Chr. Fertiggestellt. Seitdem haben verschiedene Landschaftsgärtner und Gärtner einige Änderungen am Garten vorgenommen. Das heutige Erscheinungsbild ist seit 1863 erhalten. Dieser Garten war im Allgemeinen den örtlichen Herrschern, ihren Familien und Gerichten vorbehalten. Es wurde allgemein verwendet, um Gäste zu unterhalten. Koraku-en wurde 1884 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Später wurde es durch Überschwemmungen im Jahr 1934 und Bombenangriffe im Zweiten Weltkrieg erheblich beschädigt.

Heute können Besucher und Touristen diesen ruhigen Garten genießen, der jetzt als landschaftlich besonders reizvoller Ort geschützt ist. Es befindet sich auf einer Insel im Fluss Asahi. Das Design ist im Kaiyu-Stil oder als landschaftlich reizvolle Promenade gestaltet. Dies bedeutet, dass sich der Gehweg durch den Garten windet und krümmt; Während die Besucher von einer Kurve zur nächsten gehen, ändert sich die Szenerie vor ihnen. Ein weiteres Merkmal des Koraku-en-Gartens ist der Marsh Pond, Sawa-no-ike, und seine drei Inseln. Die Inseln sollen die Landschaft des Biwa-Sees in der Nähe von Kyoto nachbilden.

1. Kenroku-en -

Der Kenroku-en-Garten befindet sich in Kanazawa in der Präfektur Ishikawa. Seine Entstehung und Entwicklung hat in ungefähr 2 Jahrhunderten stattgefunden. Viele Historiker glauben, dass seine Ursprünge auf den Tatsumi-Wasserkanal von 1632 zurückgehen. Dieser Wasserkanal wurde von Maeda Toshitsune, der damaligen Herrscherin, in Auftrag gegeben. Andere behaupten, es stamme aus dem Renchitei-Garten, der 1759 durch einen Brand zerstört wurde. Beide sind in den heutigen Kenroku-en-Garten integriert.

Besucher dieses Gartens können das ursprüngliche Shigure-tei-Teehaus aus dem Jahr 1725 und die vor 1759 erbaute Kaisekito-Pagode bewundern. Diese historischen Gebäude haben den großen Brand von 1759 überstanden. In Kenroku-en leben fast 9.000 Bäume und 183 Arten Pflanzen. Hier befindet sich auch der älteste Wasserbrunnen Japans, der mit natürlichem Wasserdruck betrieben wird. Eine weitere wichtige Stätte ist die Karasaki-Kiefer, die im 13. Jahrhundert von Lord Nariyasu gepflanzt wurde. Weitere interessante Merkmale sind: die Flying Geese Bridge mit 11 roten Steinen, die fliegende Gänse darstellen sollen; der Kotoji-Toro, eine Steinlaterne, die eine Brücke darstellen soll; und die Kaiseki-Pagode, gestiftet von Toyotomi Hideyoshi.