Die Wirtschaft Mexikos

Überblick über die Wirtschaft von Mexiko

Mexiko hat eine gemischte Wirtschaft, was bedeutet, dass es sich sowohl aus privaten als auch aus staatlichen Unternehmen zusammensetzt. Die Regierung reguliert auch die Wirtschaftstätigkeit. Die Entwicklung verläuft rasant, und auch die privaten Investitionen und Unternehmen haben zugenommen. Derzeit ist die Wirtschaft Mexikos die 15. größte der Welt.

Im Jahr 2016 betrug das nominale Bruttoinlandsprodukt (BIP) 1, 1 Billionen USD und das Pro-Kopf-BIP 8.700 USD. Zwischen 2001 und 2008 wuchs die Wirtschaft in geringem, aber stetigem Tempo. Die globale Wirtschaftskrise von 2008 führte zu einem Rückgang des BIP um mehr als 6%. Mexiko hat 53 Millionen Beschäftigte und eine Arbeitslosenquote von 6, 5%. 61, 9% dieser Beschäftigten sind im Dienstleistungssektor tätig. Es folgen Industrie (24, 1%) und Landwirtschaft (13, 4%).

Führende Industrien von Mexiko

Die führende Industrie Mexikos ist der Dienstleistungssektor, der 59, 8% des BIP ausmacht. Der Industriesektor trägt 36, 6% bei, gefolgt von der Landwirtschaft mit 3, 6% (deutlich niedriger als die Beschäftigungsquote). Zu den führenden Industrieprodukten gehören: Tabak, Chemikalien, Elektronik, Eisen und Stahl, Luft- und Raumfahrt, Textilien, Bergbau und Erdöl.

Top Exportgüter und Partner von Mexiko

Im Jahr 2014 beliefen sich die Exporte aus Mexiko auf 400 Milliarden US-Dollar. Damit ist Mexiko die zwölftgrößte Exportwirtschaft der Welt. Zu den Hauptexportgütern zählen: Rohöl (37 Mrd. USD), Autos (33 Mrd. USD), Fahrzeugteile (23 Mrd. USD), Lieferwagen (22, 7 Mrd. USD) und Computer (18, 6 Mrd. USD). Ein großer Prozentsatz seiner Exporte geht in die folgenden Länder: USA (291 Mrd. USD), Kanada (24, 5 Mrd. USD), China (7, 89 Mrd. USD), Spanien (6, 18 Mrd. USD) und Brasilien (5, 35 Mrd. USD).

Top Import Waren und Partner von Mexiko

Im Jahr 2014 beliefen sich die Importe nach Mexiko auf 379 Milliarden US-Dollar, was einer positiven Handelsbilanz von 21, 3 Milliarden US-Dollar entspricht. Eine positive Handelsbilanz bedeutet, dass das Land mehr exportiert als importiert. Zu den wichtigsten Importgütern zählen: raffiniertes Erdöl (22, 9 Mrd. USD), Fahrzeugteile (22, 7 Mrd. USD), integrierte Schaltkreise (13, 5 Mrd. USD), Computer (10 Mrd. USD) und Rundfunkzubehör (8, 98 Mrd. USD). Ein großer Teil der Importe stammt aus folgenden Ländern: den USA (194 Mrd. USD), China (58, 7 Mrd. USD), Japan (15, 8 Mrd. USD), Südkorea (13, 4 Mrd. USD) und Deutschland (12, 8 Mrd. USD).

Herausforderungen für die mexikanische Wirtschaft

Obwohl es Mexiko gelungen ist, die relative wirtschaftliche Stabilität aufrechtzuerhalten, steht die Wirtschaft des Landes immer noch vor erheblichen Herausforderungen. Am bemerkenswertesten ist die immer größer werdende Kluft zwischen dem reichen und dem armen sozioökonomischen Status. Diese Lücken sind zwischen Stadt- und Landbewohnern sowie zwischen den nördlichen und südlichen Regionen des Landes zu beobachten. Zusätzlich zur Reduzierung der drastischen Einkommensungleichheit in ganz Mexiko sieht sich die Regierung mit veralteten Infrastruktur- und Steuergesetzen konfrontiert.

Zukünftige Wirtschaftspläne

Angesichts der Tatsache, dass die Infrastruktur eine der größten Herausforderungen für die mexikanische Wirtschaft darstellt, ist sie auch für die künftigen Wirtschaftspläne des Landes von entscheidender Bedeutung. Da das verarbeitende Gewerbe Produktion und Produktion weiter steigert, wird der Mangel an Infrastruktur in Mexiko zu einem Problem. Einige Ökonomen glauben, dass es Mexiko daran hindern wird, eine industrialisierte Wirtschaft zu werden. Um dieses Problem anzugehen, hat die Regierung das Nationale Infrastrukturprogramm von 2014 bis 2018 ins Leben gerufen. Mit diesem Programm werden öffentliche und private Mittel in Höhe von 600 Mrd. USD für die Infrastrukturentwicklung bereitgestellt. Dies umfasst Verbesserungen der Kommunikationsnetze, der Energie-, Wohnungs-, Gesundheits-, Wasser- und Tourismuseinrichtungen.