Die Nationalparks von Paraguay

Ein kleines Land mit großer Artenvielfalt

Paraguay ist ein Land mit großer Artenvielfalt. Es ist ein Binnenstaat im Herzen Südamerikas und grenzt an Argentinien, Brasilien und Bolivien. Der Paraguay River fließt durch Zentralparaguay. Das Land ist zwar klein, hat aber unterschiedliche Ökosysteme, die vom atlantischen Wald und Cerrado über die Chaco-Wildnis bis zum Pantanal und den Feuchtgebieten der mesopotamischen Wiesen reichen.

Einige der wichtigsten Nationalparks von Paraguay

Cerro Cora Nationalpark

Der Cerro Cora Nationalpark ist mit einer Fläche von 5.538 Hektar das größte Schutzgebiet des Landes. Der Park befindet sich im Amambay Department des Landes, 45 km von Pedro Juan Caballero, der Hauptstadt des Departements, entfernt. Der Cerro Cora Nationalpark wurde am 11. Februar 1976 gegründet und ist nicht nur ein Naturschutzgebiet, sondern auch eine bedeutende historische Stätte. In der Gegend fand am 1. März 1870 die letzte Schlacht des Paraguay-Krieges statt. Heute beherbergt der Park ein Erholungszentrum, ein Museum und mehrere historische Denkmäler, die an die historische Vergangenheit der Region erinnern. Der Park ist auch für seine uralten Felsschriften bekannt.

Ñacunday National Park

Der Ñacunday-Nationalpark befindet sich im Bezirk Ñacunday, Alto Paraná in Paraguay und erstreckt sich über eine Fläche von 20 Quadratkilometern. Zentrales Merkmal des Parks ist der Salto Ñacunday, ein malerischer 110 Meter breiter und 40 Meter hoher Wasserfall. Die im Park wachsenden Bäume sind in der Regel 15 bis 20 Meter hoch und im Nationalpark sind Bäume der Familie Meliaceae, der Familie Palmae und der Familie Myrtaceae verbreitet. Im Park wächst auch eine Vielfalt von Orchideen und Farnen. Im Nationalpark leben verschiedene Säugetiere, Vögel, Reptilien und Nagetiere. Ein Abschnitt des Flusses Ñacunday, an dem eine große Vielfalt an Fischen vorkommt, gehört ebenfalls zum Schutzgebiet.

Nationalparks im Chaco

Der große amerikanische Chaco ist eine weite Ebene, die ein riesiges Gebiet umfasst, das sich über Paraguay, Argentinien, Brasilien und Bolivien erstreckt. Die Bildung des Chaco ist eng mit der Bildung der Anden verbunden. In der Chaco-Region von Paraguay befinden sich mehrere Schutzgebiete. Der Nationalpark „Defensores del Chaco“ ist das größte Schutzgebiet des Landes und wird von verschiedenen Tierarten wie Gürteltieren, Affen, Puma und anderen bewohnt. In Paraguays Chaco-Region gibt es mehrere andere Schutzgebiete, darunter Nationalparks und Naturschutzgebiete.

Ypoá-Nationalpark

Der Ypoá-Nationalpark ist ein weiterer Nationalpark in Paraguay, der sich über eine Fläche von 1.000 Quadratkilometern erstreckt und 150 km von der Landeshauptstadt Asunción entfernt liegt. Der Nationalpark schützt Landschaften von außergewöhnlicher Schönheit und die einzigartige Tierwelt der Region.

Rolle der Nationalparks in Paraguay

Die Nationalparks von Paraguay schützen und bewahren die Tierwelt des Landes. In den Nationalparks des Landes ist das Jagen, Abholzen und jede andere Art von Eingriffen von Menschen strengstens untersagt. Nur Besucher der Parks dürfen die landschaftliche Schönheit genießen und die reiche Artenvielfalt in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten. Der Tourismus in die Nationalparks bringt dem Land auch beträchtliche Einnahmen ein.