Die extremsten Punkte der Philippinen

Die Republik der Philippinen ist eine südostasiatische Nation, die sich aus über 7.000 Inseln im westlichen Pazifik zusammensetzt. Die Philippinen erstrecken sich über eine Fläche von 300.000 km² und haben im Jahr 2015 etwa 100 Millionen Einwohner. Aufgrund ihrer Lage am westlichen Rand des Ring of Fire sind auf den Philippinen mehrere aktive Vulkane beheimatet. Das Folgende sind die extremsten Punkte der Philippinen.

6. Der nördlichste Punkt der Philippinen

Der nördlichste Punkt der Philippinen ist Mavulis Island. Die Insel ist unbewohnt. Einheimische Fischer besuchen die Insel jedoch zu Angelzwecken. Andere Namen, die zur Bezeichnung der Insel verwendet werden, sind Yami und Diami. Die Insel Mavulis liegt in der Provinz Batanes. Es ist in Vegetation wie Vuyavuy Palmen und Mangroven bedeckt. Außerdem ist es felsig und viele Kokosnusskrabben leben auf der Insel. Der höchste Punkt auf Mavulis Island ist der Y'Ami Hill.

5. Südlichster Punkt der Philippinen

Der südlichste Punkt der Philippinen ist das Frances Reef in der Gemeinde Sitangkai in der Provinz Tawi Tawi. Ein Spitzname, der für Sitangkai verwendet wird, ist „Venican Municipality“. Der Name leitet sich aus der Tatsache ab, dass die Einwohner von Sitangkai hauptsächlich Boote für den Transport verwenden. Die wichtigsten Lebensgrundlagen sind Landwirtschaft und Fischerei. Sitangkai wurde am 26. August 1959 durch einen von Präsident Carlos Garcia erteilten Durchführungsbeschluss Nr. 355 zur Gemeinde. Im Jahr 2015 hatte Sitangkai eine Bevölkerung von 33, 334 Einwohnern. Die heutigen Bewohner des Sitangkai sind Siedler aus Zamboanga, Sulu und Visayas.

4. Westlichster Punkt der Philippinen

Der westlichste Punkt der Philippinen ist der Ligas Point in der Gemeinde Balabac. Diese Gemeinde liegt in der Provinz Palawan. Es ist eine Gemeinde 2. Klasse mit einer Bevölkerung von 40.142 Einwohnern. Die Gemeinde Balabac besteht aus 36 Inseln, die für ihre seltenen einheimischen Tier- und Pflanzenarten bekannt sind. Auf der Insel Balabac befindet sich der älteste Leuchtturm der Philippinen, der als Cape Melville Lighthouse bekannt ist.

3. Östlichster Punkt der Philippinen

Der östlichste Punkt der Philippinen befindet sich in der Gemeinde Caraga in der Provinz Davao Oriental. Es ist als Pusan ​​Point bekannt und befindet sich in Barangay Santiago. Das Wort "Caraga" wurde von dem einheimischen Wort "Kalaga" abgeleitet, das "Geist der Seele" bedeutet. Daher wurde die Provinz Caraga 1622 als "Region de gente animosa" bezeichnet, was "Region der temperamentvollen Männer" bedeutet. Die Caragans waren wegen ihrer Nähe zur Natur und des Glaubens an Naturgeister temperamentvoll. Die Volkszählung von 2015 zeigt, dass Caraga eine Bevölkerung von 40.379 Einwohnern hatte. Zu den von den Menschen gesprochenen Sprachen zählen unter anderem Mandaya, Bilaan, Hiligaynon, Bagobo und Yakan. Die Haupteinnahmequelle der Menschen sind Kokosnussprodukte. Die Provinz genießt jedoch auch Besuche von Touristen.

2. Höchster Punkt der Philippinen

Der höchste Punkt der Philippinen ist auch der höchste Berg des Landes. Es ist als Mount Apo bekannt. Mount Apo ist ein potenziell aktiver Stratovulkan auf der Insel Mindanao. Es liegt 2.954 Meter über dem Meeresspiegel. Der Gebirgsname "Apo" soll nach dem Namen eines Adligen namens Apong benannt sein, der ermordet wurde, als er in den Kampf zwischen zwei Freiern seiner Tochter namens Saribu eingriff. Ein anderer Mythos besagt, dass der Name aus dem philippinischen Wort „Apo“ stammt, was „Enkelkind“ oder „Meister“ bedeutet. Der Berg Apo wurde 1936 durch eine Proklamation des Präsidenten Manuel Quezon zum Nationalpark erklärt. Seitdem ist der Berg ein Naturschutzgebiet mit einer Fläche von 2.571, 73 Hektar. Es genießt tropisches Regenklima mit Durchschnittstemperaturen zwischen 26, 4 und 27, 9 Grad Celsius. Über 272 Vogelarten haben den Berg Apo bewohnt. Unter diesen Vögeln befinden sich die größten Arten der Welt, die als philippinischer Adler bekannt sind. Der Adler ist Philippines Nationalvogel. Einige der beliebtesten Seen im Mount Apo sind der Blue Lake und der Lake Venado. Der Berg hat auch 21 Bäche und 19 große Flüsse. Es gibt auch die Tudaya-Wasserfälle, die mit einer Höhe von 100 Metern der höchste Wasserfall im Park sind.

1. Niedrigster Punkt auf den Philippinen

Die Galathea-Tiefe ist der niedrigste Punkt auf den Philippinen. Es ist 10.540 Meter tief und gehört zum philippinischen Graben im Pazifik. Die Galathea-Tiefe wurde erstmals 1912 vom deutschen Schiff Planet entdeckt. Eine detaillierte Untersuchung fand jedoch erst 1951 statt. Sie wurde von einem dänischen Schiff namens Galathea durchgeführt. Nach diesem Schiff erhielt Galathea Depth seinen Namen. Nach biologischen Proben aus dem Gebiet überleben eine Vielzahl von Bakterien, Fischen und Amphibien in diesen sehr geringen Tiefen. Eine solche Entdeckung war bisher nicht gelungen.