Barbara Bush - Wichtige Persönlichkeiten der US-Geschichte

Frühes Leben und Familie

Barbara Bush wurde am 8. Juni 1925 in New York City als Tochter von Pauline und Marvin Pierce geboren. Barbara verbrachte ihre Kindheit in der Stadt Rye in New York und besuchte von 1931 bis 1937 die Milton Public School. Sie besuchte 1940 die Rye Country Day School und ging von 1940 bis 1943 in das Internat Ashley Hall. Zu ihren Hobbys und Aktivitäten gehörten Schwimmen, Tennis und Lesen.

Barbara lernte ihren Ehemann, den ehemaligen US-Präsidenten George Bush, mit 16 Jahren kennen. Eine Verlobung folgte 18 Monate später, dann die Heirat, nachdem Bush aus dem Zweiten Weltkrieg zurückgekehrt war. Das Paar hatte sechs Kinder, vierzehn Enkel und sieben Urenkel. Leider starb ihr zweites Kind, Robin, im Alter von drei Jahren an Leukämie.

Politische Karriere und Vermächtnis

Barbaras politische Aktivitäten begannen nach der Wahl ihres Mannes zum Kongressabgeordneten im Jahr 1966. Während dieser Zeit erzog Barbara ihre Kinder und beteiligte sich an mehreren Projekten wie Wohltätigkeitsorganisationen und republikanischen Frauengruppen. Nach der Ernennung von George Bush zum US-Botschafter bei den Vereinten Nationen hatte Barbara die Gelegenheit, prominente Menschen in New York City zu treffen und mit ihnen zu interagieren. Ihr Ehemann bekleidete nach dem Botschafteramt mehrere Positionen, in denen er seiner Frau nicht über sein Arbeitsleben berichten konnte. Diese Isolation betraf Barbara sehr und sie begann schließlich, sich freiwillig in einem Hospiz zu engagieren.

Schließlich wurde sie die Zweite Dame der USA, nachdem ihr Ehemann Ronald Reagans Vizepräsident geworden war. Während dieser Zeit stieg sie auf ein noch höheres Maß an Bekanntheit und Popularität. Zum Beispiel beschäftigte sie sich mit Aktivitäten wie dem Verständnis und der Bekämpfung des Analphabetismus. Schließlich schrieb sie 1984 ein Buch, in dem alle Einnahmen des Buches der Bekämpfung des Analphabetismus zugute kamen.

Nachdem Bush 1988 seine Kandidatur angekündigt hatte, leitete und organisierte sie Kampagnen zur Unterstützung ihres Mannes. Sie schrieb Geschichte, indem sie die zweite Frau eines Kandidaten wurde, der während des Nationalen Parteitags sprach, für den ihr Ehemann nominiert wurde. Schließlich zahlte sich ihre harte Arbeit aus, als George Bush im November 1998 zum Präsidenten der USA gewählt wurde. Er wurde am 20. Januar 1989 vereidigt.

Erste Dame

Auch nachdem sie die First Lady geworden war, gab Barbara ihre Initiative zur Bekämpfung des Analphabetismus nicht auf. Für sie war es das wichtigste Thema, das die USA hatten. Schließlich half sie bei der Gründung der Barbara Bush Foundation for Family Literacy. Sie war auch in der Historischen Vereinigung des Weißen Hauses tätig, wo sie verschiedene bemerkenswerte Entwicklungen mitwirkte, wie die Beschaffung von 25 Millionen US-Dollar für die Restaurierung des Weißen Hauses. Sie war die erste First Lady der USA, die den Henry G. Freeman Jr. Pin Money Fund erhielt.

Tod

1988 wurde bei ihr Morbus Basedow diagnostiziert. Sie hatte auch verschiedene Krankheiten wie Herzinsuffizienz, chronisch obstruktive Lungenerkrankung, Lungenentzündung und andere Beschwerden, von denen einige operiert werden mussten. Nach mehreren Reisen zum und vom Krankenhaus entschloss sich Barbara, ihre letzten Tage zu Hause zu verbringen, wo sie am 17. April 2018 im Alter von 92 Jahren verstarb.